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Schutz von Großkatzen, Biodiversität und Gemeinden im Hwange Nationalpark

Das Projekt zielt darauf ab, Bedrohungen wie Wilderei und die Verringerung der Beutepopulationen in der KAZA-Region einzudämmen, insbesondere durch die Überwachung der Wildtierpopulationen, die Stärkung der Strafverfolgung, die Unterstützung von Anti-Wilderei-Einheiten und die Einbindung der örtlichen Gemeinden.

Projektziele

  • Stärkung der Strafverfolgung durch technische und finanzielle Unterstützung von Anti-Wilderei-Einheiten (APUs), darunter die Scorpion APU und der Conservation Wildlife Fund Hwange (CWF APU).

  • Ausbau der Wildtierüberwachung durch die SMART-Datenerfassung und bürgerwissenschaftliche Initiativen zur Unterstützung des Naturschutzmanagements.

  • Stärkung des Engagements der Bevölkerung durch Bildungsprogramme wie Öko-Clubs zur Förderung des Umweltschutzes und zur Stärkung der lokalen Jugend.

  • Verstärkte Zusammenarbeit mit Behörden, NGOs und Naturschutzpartnern zur Verbesserung der Naturschutzwirkung und der Politikentwicklung.

Schutz der Tierwelt im Hwange Nationalpark

Der Hwange-Nationalpark (HNP) und die umliegenden Schutzgebiete in Simbabwe sind ein wichtiger Teil des grenzüberschreitenden Kavango-Zambezi-Schutzgebiets (KAZA TFCA). Der Park beherbergt wichtige Populationen von Löwen, Leoparden, Geparden, Afrikanischen Wildhunden, Elefanten und anderen gefährdeten oder bedrohten Arten. Diese Arten sind jedoch zunehmend durch nicht nachhaltige Wilderei und Mensch-Wildtier-Konflikte bedroht.

Panthera engagiert sich für den Schutz von Wildkatzen und setzt sich aktiv für die Herausforderungen des Hwange-Nationalparks und seiner umliegenden Gebiete ein. Die Organisation setzt sich für den Schutz wichtiger Arten und die Förderung nachhaltiger Lebensgrundlagen für die lokale Bevölkerung ein.

Schlingenjagd, eine weit verbreitete Form der Wilderei, dezimiert Beutetierpopulationen und schädigt direkt Nichtzielarten, darunter Großkatzen. Der Rückgang der Wildtiere wirkt sich direkt auf die lokale Bevölkerung aus, da der Ökotourismus – ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – auf gesunde Tierbestände angewiesen ist. Darüber hinaus birgt der illegale Handel mit Buschfleisch aufgrund der potenziellen Verbreitung von Zoonosen erhebliche Gesundheitsrisiken.

Dieses Projekt zielt darauf ab, diese Bedrohungen durch die Stärkung der Strafverfolgung, die Unterstützung von Anti-Wilderei-Einheiten, die Einbindung der lokalen Bevölkerung und die Verbesserung von Wildtierbeobachtungsinitiativen zu mildern. Durch die Bewältigung dieser dringenden Herausforderungen trägt das Projekt zur langfristigen Stabilität des Greater Hwange Ecosystems bei, sichert das Überleben seiner Schlüsselarten und fördert gleichzeitig die nachhaltige Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung.

Die 4 Schlüsselfaktoren

Ziel ist es, den Wildtierschutz im HNP und den umliegenden Gebieten durch die Unterstützung von Anti-Wilderei-Maßnahmen, Wildtierüberwachung und Initiativen zur Einbindung der Bevölkerung zu stärken. Panthera verfolgt dabei einen Ansatz zur Bekämpfung von Wildtierkriminalität und konzentriert sich auf vier Grundprinzipien:

  • Kriminalitätsspezifisches Vorgehen: Identifizierung und Bekämpfung spezifischer Bedrohungen für den Wildtierschutz.
  • Zusammenarbeit und Koordination: Aufbau von Partnerschaften und Einbindung wichtiger Naturschutzakteure zur Maximierung der Wirkung.
  • Umfassende Interventionen: Einsatz von Strategien (Vollstreckung und Nicht-Vollstreckung) zur effektiven Bekämpfung von Bedrohungen.
  • Wirkungsevaluierung: Kontinuierliche Bewertung und Weiterentwicklung der Naturschutzbemühungen, um einen nachhaltigen Erfolg zu gewährleisten.

Projektaktivitäten

Das Projekt umfasst drei Schwerpunkte:

 

   1 . Unterstützung beim Wildtierschutz und der Bekämpfung von Wilderei

  • Finanzierung der Betriebskosten der Scorpion sowie der CWF Anti-Wilderei-Einheiten einschließlich Gehälter, Uniformen, Ausrüstung und Fahrzeugwartung.
  • Durchführung von Mentorin-Besuchen vor Ort, um die Teams der Anti-Wilderei-Einheiten zu schulen.

 

   2 . Engagement und Bildung in der Gemeinde

  • Weitere Unterstützung von Programmen für Kinder in der Wildnis (CITW), um die lokale Jugend über Naturschutz und Nachhaltigkeit zu informieren.
  • Ausbau von Öko-Clubs und Alphabetisierungszentren in der Region Tsholotsho.
  • Durchführung von Sensibilisierungskampagnen zum Thema Naturschutz, um die Wilderei von Buschfleisch einzudämmen und Konflikte zwischen Mensch und Wildtieren zu entschärfen.

 

3. Wildtierüberwachung und Datenerhebung

  • Ausweitung der SMART-Datenerhebung während der Patrouillen, um die Auswirkungen auf den Naturschutz zu bewerten.
  • Schulung von Safariführern und lokalen Naturschützern für das Hwange Citizen-Science-Programm.

Projektsteckbrief

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